Lange war’s geplant, endlich war es soweit: Die „Schweizerinnen“ (Romy, Sissi, Berti, Ruth und Kathi – verstärkt durch die beiden „Ulmerinnen“ Heidi und Gudie) besuchten am Wochenende 11./12. November Schorschi Fleischmann und seine Damen 40 in Emmering, um zum zweiten Mal gemeinsam einen „Länderkampf“ auszutragen. Das Hinspiel in einem Vorort von Zürich vor ca. 2 Jahren hatten wir alle noch sehr gut in Erinnerung, vor allem den anschließenden gemeinsamen Besuch in einem „Wiihüsli“ mit Käsefondue und viel „Wiiswii“!
Am Freitag Abend traf man sich erst einmal gemütlich zum Essen und Ratschen im „Emmeringer“ und ein paar von uns zeigten den Gästen, die immer auf’s Feiern einge¬stellt sind, danach natürlich auch noch das „Buck Rogers“.
Am Samstag war dann um 9:30 Uhr Treffpunkt für alle im Amperpark und es gab erst einmal den allseits beliebten Brunch von Frau Schmölz. Bis dahin wussten wir alle noch gar nicht so recht, nach welchem Spielmodus unser Länderkampf ausgetragen werden sollte. Schorschi wollte sich kurzfristig beim Frühstücken etwas einfallen lassen und schlug schließlich vor, die Regeln vom Wilson Cup zu übernehmen. Da sowohl wir als auch die Schweizerinnen nur jeweils zu siebt waren, wurde unsere Heimmannschaft durch Schorschi verstärkt. Die Gäste bekamen noch Unterstützung durch Sabine aus Eschenried, die die meisten von uns schon vom Club Ali Bey in der Türkei kannten (später kamen auch noch Uschi und Traudl aus Eschenried sowie Ingrid – ebenfalls alles fleißige Türkei-Fahrerinnen – zum Zuschauen). Auf mehrfachen Wunsch wurde nicht nach Leistungsstärke aufgestellt, sondern in jeder der beiden Mannschaften ausgelost, wer an welcher Position spielen sollte. Die Gegnerin mit der gleichen Positionsnummer blieb einem während des ganzen Spieltags über erhalten, die Partnerinnen wechselten aber durch, so dass letztendlich jede mit jeder Partnerin aus der eigenen Mannschaft und gegen jede Spielerin der anderen Mannschaft spielte. Auf diese Weise hatte jede Spielerin insgesamt 7 verschiedene Begegnungen. Nach jeweils 25 Minuten wurden nur kurz die Ergebnisse notiert, Plätze gewechselt, evtl. mal ein kurzes „Angschtbrünnerli“ eingeschoben, und schon ging’s weiter. Nach 4 Stunden Spielzeit (!) schlichen erst einmal alle ziemlich geschafft aus der Halle und stürzten sich auf die leckeren selbstge¬backenen Kuchen (Jana: Dein Apfel-Bienenstich war ganz besonders lecker!).
Das Gesamtergebnis wollte Schorschi erst beim Abendessen verraten – so konnte vorerst nur vermutet werden, dass es sehr knapp ausfallen würde. Es gab Spiele auf beiden Seiten, die klar gewonnen wurden, aber es gab auch knappe Ergebnisse. Vor allem wenn Romy beteiligt war, punkteten die Schweizerinnen häufig; Romy (die von sich sagt, dass sie eigentlich nicht gerne trainiert sondern lieber einfach nur spielt) schaffte es immer wieder, die jeweiligen Gegnerinnen souverän – mit einem verschmitz¬ten Grinsen im Gesicht – zu passieren. Selbst war sie am Netz mehr als präsent; da war oft kein Kraut dagegen gewachsen!
Zum gemeinsamen Ausklang fuhr man dann am Abend zum „Fischer“ am Ammersee. Dort wurde schließlich auch das Geheimnis um das Spielergebnis gelüftet, wobei Schorschi zwei Ergebnisse präsentierte, eines mit ihm: 135 : 98 und – fairerweise – (obwohl er sich wirklich zurück hielt und eher in Damen 40-Manier spielte) eines ohne ihn: 85 : 91. Letztendlich kann man wohl von einem fairen UNENTSCHIEDEN ausgehen. Das Wichtigste war aber nicht das Ergebnis, sondern der freundschaftliche Austausch. Spaß gemacht hat es jedenfalls allen Beteiligten sehr. Das nächste Mal sehen wir uns hoffentlich alle wieder im April in der Türkei und dann können ja weitere Begegnungen ausgeheckt werden.


